05:52 17 Februar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    6624
    Abonnieren

    Der Iran befürchtet, dass Terrororganisationen im Nahen Osten in der Lage sind, „schmutzige“ Waffen einzusetzen, wie der Präsident der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi am Montag mitteilte.

    „Der Iran ist über die Tendenz der Schaffung neuer terroristischer Brutstätten tief beunruhigt und warnt vor Gefahren, die mit einem möglichen Einsatz von,schmutzigen’ radiologischen Waffen zusammenhängen.“, sagte der iranische Atomchef Ali Akbar Salehi im Rahmen einer Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation in Wien.

    „Im Falle jeder beliebiger Komplikationen durch eine solche Bedrohung müssen die Länder, die solche Gruppen finanziell oder materiell unterstützen, zur Verantwortung gezogen werden”, fügte er hinzu.

    Radiologische, oder auch „schmutzige“ Bomben, sind Massenvernichtungswaffen, die bei ihrer Explosion radioaktives Material in der Umgebung verbreiten.

    Am 14. Juli hatten der Iran und die Sechsergruppe eine historische Einigung über die Regelung des langjährigen iranischen Atomproblems erzielt. Die Verhandlungen gingen mit der Annahme eines gemeinsamen umfassenden Aktionsplans zu Ende. Dessen Umsetzung sieht die Aufhebung aller bisher vom UN-Sicherheitsrat, den USA und der EU gegen den Iran verhängten Sanktionen vor. Der Iran ist seinerseits verpflichtet, sein Atomprogramm zu reduzieren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Iran schützt seine Atomanlagen mit russischen Raketen
    Nach Atom-Deal: Iran steht nicht unter US-Einfluss
    Iran modernisiert seinen Atomreaktor Arak gemeinsam mit China
    Iran will atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten
    Tags:
    Atomwaffen, UN-Sicherheitsrat, EU, Sechsergruppe, Ali Akbar Salehi, USA, Iran