22:47 04 August 2020
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    Einem Spezialeinsatzkommando der Kölner Polizei wird vorgeworfen, eigene Kollegen bei einem „Aufnahmeritual“ gemobbt zu haben. Nun wird das gesamte SEK von Kölns Polizeipräsident Wolfgang Albers aufgelöst, berichtet Spiegel Online.

    Albers zufolge werden diese Maßnahmen getroffen, um  „frühestmöglich die Weichen für einen Neuaufbau zu stellen und das SEK in vollem Umfang wieder handlungsfähig zu machen".

    Den Polizisten der Spezialeinheit wird vorgeworfen, ihre Kollegen einer demütigenden und erniedrigenden „Probezeit“ ausgesetzt zu haben.

    „Laut einem Ministeriumsbericht sollten die Neuen etwa kniend auf dem Boden eine ekelerregende Eismischung mit Tsatsiki-Knoblauch-Chili-Geschmack essen, die sich zwischen den Oberschenkeln eines SEK-Mitglieds befand. Ein Beamter soll sich darüber erbrochen haben.“, schreibt Spiegel Online.

    Darüber hinaus mussten die Neulinge bei einer Reise nach Tirol sich als Indianer verkleiden und mit alten Damenrädern einen Berg bezwingen. Später wurden ihnen Tauchermasken aufgesetzt, die durch den Luftschlauch mit Bier oder Schnaps gefüllt wurden.

    Vier Mitglieder der Spezialeinheit haben nach Angaben von Albers das SEK bereits verlassen, bleiben jedoch bei der Polizei. Fünf anderen wird angeboten, außerhalb von Köln zu arbeiten.

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    Tags:
    Polizei, Wolfgang Albers, Deutschland, Köln