15:21 15 August 2018
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    Lage an serbisch-ungarischer Grenze

    Flüchtlinge in Aufruhr: Lage an serbisch-ungarischer Grenze eskaliert

    © AFP 2018 / Istvan Ruzsa
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    Migrationsproblem in Europa (1281)
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    Am Dienstag hat Ungarn wegen des nicht enden wollenden Flüchtlingsansturms seine Grenze zu Serbien dichtgemacht. Am darauf folgenden Tag kam es zu Ausschreitungen zwischen ungarischen Grenzpolizisten und Migranten. Nach Angaben der ungarischen Polizei wurden 29 Flüchtlinge festgenommen.

    Die Migranten bewarfen die Polizisten mit Steinen und Stöcken. Die Polizei setzte am abgeriegelten Grenzübergang nahe der Stadt Röszke Tränengas und Wasserwerfer gegen die Flüchtlinge ein. 20 Polizisten und Dutzende Zivilisten wurden verletzt; auch 150 Migranten erlitten Verletzungen.

    Einige Flüchtlinge schnitten ein Loch in den Stacheldrahtzaun. Laut Polizeiberichten wurde ein Mitglied der Terrormiliz “Islamischer Staat” an der Grenze festgenommen.

    Der ungarische Regierungssprecher Zoltan Kovács erklärte in einer Pressekonferenz in Röszke, dass die Migranten nicht ihrer Bezeichnung gerecht und sich “aggressiv” gegenüber dem ungarischen Volk verhalten würden. Ihm zufolge sind das Aggressoren, die Züge nicht nur in Ungarn, sondern auch in ganz Europa aufhalten.

    Nach den Auseinandersetzungen  bat die ungarische Regierung Serbien um Unterstützung im Flüchtlingschaos  an der Grenze.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Festnahme, Migrationspolitik, Migranten, Grenze, Zoltan Kovács, Röszke, Serbien, Ungarn
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