21:12 21 Januar 2018
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    IAEA-Konferenz: Neues Ausbildungsnetzwerk für Atomfachkräfte in Eurasien

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    An der 59. Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nehmen mehr als 2 000 Delegierte aus 160 Ländern teil. Auf der Tagesordnung stehen wichtige Themen zur Atomenergie. Bei dem Treffen wird ein Abkommen zu dem von Russland vorangebrachten Ausbildungsnetzwerk STAR-NET für Atomspezialisten in Europa und Zentralasien unterzeichnet.

    Die IAEA fördert das Ausbildungssystem und legt Programme zur Lizenzierung von Nuklearfachkräften fest. Die regionalen Ausbildungssysteme sollen vernetzt werden.

    Dem Leiter der russischen Universität für Nuklearforschung (MIFI), Michail Strichanow, zufolge soll das Ausbildungsnetzwerk dabei helfen, die Kenntnisse über Kernwaffen auszubauen und zu konservieren. Das Netzwerk sei eine freiwillige internationale Organisation, die von staatlichen und privaten Universitäten, Forschungszentren, Industrieunternehmen im Bereich Atomtechnologien ins Leben gerufen worden sei, so Strichanow.

    Zwölf Universitäten aus Russland, Weißrussland, Armenien, Aserbaidschan und Kasachstan haben sich dem STAR-NET bereits angeschlossen.

    MIFI sei ein aktives Mitglied der IAEA und habe mit der internationalen Akademie für Atom-Management (INMA) eine virtuelle Universität aus der Taufe gehoben, so Strichanow.

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    Tags:
    Atomwaffen, Atomenergie, STAR-NET, IAEA (IAEO), Michail Strichanow, Kasachstan, Aserbaidschan, Armenien, Weißrussland, Russland
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