00:35 23 Februar 2020
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    1800 Russen kämpfen für „Islamischen Staat“ – russische Innenbehörde

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    Terrorgruppierung Islamischer Staat (498)
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    In den Reihen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) kämpfen nach Angaben des russischen Innenministeriums rund 1800 Russen.

    „Wir wissen von 1800 russischen Staatsbürgern, die an der Seite des IS kämpfen. Gegen 477 Bürger wurden Strafverfahren eingeleitet“, zitiert die Zeitung „Komsomolskaja Prawda“ am Freitag den Behördenchef  Wladimir Kolokolzew.

    Die heimgekehrten Kämpfer seien hauptsächlich im Nordkaukasus ansässig. Dies habe sich allerdings auf die Lage in der Region nicht ausgewirkt – sie sei in letzter Zeit ruhiger geworden.

    Im Juni hatte Andrej Nowikow, Chef des Anti-Terror-Zentrums der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten – ein Zusammenschluss ehemaliger Sowjetrepubliken) angenommen, dass bis zu 5000 russische Staatsbürger in Syrien und im Irak für den IS kämpfen.

    „Islamischer Staat“ ist eine Terrorgruppe, die im Sommer 2014 ein „islamisches Kalifat“ in den von ihr kontrollierten Gebieten Syriens und des Iraks ausgerufen hatte. Gegen den IS kämpfen syrische Regierungstruppen, syrische Rebellen, die irakische Armee, die Schiitenmiliz, die kurdische Miliz und die von USA geführte Koalition, die Luftschläge ausführt. In Russland ist die Terrormiliz IS verboten.

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    Terrormiliz Daesh, GUS, Andrej Nowikow, Russland