11:15 11 Juli 2020
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    Die durchschnittliche Pinkeldauer von Tieren, Hühner mit künstlichen Dinosaurierschwänzen und wieder roh gemachte gekochte Eier. Für die diesjährigen Ig-Nobelpreise wurden wissenschaftliche Forschungen nominiert, die „erst zum Lachen und dann zum Denken anregen“.

    Donnerstagnacht wurden an der US-Universität Harvard die verrücktesten Arbeiten aus der ganzen Welt mit sogenannten „Ig-Nobelpreisen“ (ignoble bedeutet auf Deutsch unwürdig) ausgezeichnet. Das Motto der diesjährigen, 25. Verleihung lautete „Erst zum Lachen und dann zum Denken anregen“.

    Ein Team von US-Forschern hat den Physik-Anti-Nobelpreis bekommen, da es herausgefunden hatte, dass fast alle Säugetiere — vom  Chihuawa bis zum Elefanten — ihre Blase binnen 21 Sekunden leeren. „Diese Forschung könnte bei der Diagnose von Problemen beim Wasserlassen bei Tieren helfen“, erklärten die Wissenschaftler.

    In der Sparte Biologie bekamen den Spaßpreis Forscher aus Chile. „Fortbewegung wie bei Dinosauriern: Hühner mit künstlichen Schwänzen“ – diese Arbeit berichtet davon, wie die Biologen einem Dutzend von Hühnern dinosaurierähnliche Schwänze am Hinterteil befestigten und feststellten, dass die Gefiederten sich dann ähnlich wie Dinosaurier fortbewegten.

    • Ig-Nobelpreise 2015
      Ig-Nobelpreise 2015
      © REUTERS / Gretchen Ertl
    • Ig-Nobelpreise 2015
      Ig-Nobelpreise 2015
      © REUTERS / Gretchen Ertl
    • Ig-Nobelpreise 2015
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    © REUTERS / Gretchen Ertl
    Ig-Nobelpreise 2015

    Einem Chemiker aus Kalifornien ist jedoch etwas beinahe Unmögliches gelungen:  Gekochte Eier wieder roh zu machen. Diesen Prozess hat der Wissenschaftler zwar nur teilweise hingekriegt, bekam jedoch den Chemie-Ig-Nobelpreis.

    Der Preis wurde auch für Forschungen in den Bereichen Mathematik, Wirtschaft, Medizin, Literatur, Psychologie und Management verliehen.

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    Tags:
    Ig-Nobelpreis, Harvard Universität, USA, Chile