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09:44 22 September 2019
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    Grab eines Volkswehrsoldaten im Donezk-Gebiet

    Neue UN-Angaben: Bereits 8000 Tote im Donbass

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    Lage im Donbass (Winter 2016) (133)
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    Mindestens 8000 Menschen sind laut den jüngsten UN-Angaben bislang bei den Kämpfen zwischen Regierungsarmee und Milizen in der Ostukraine getötet worden. Beim Großteil der Opfer handelt es sich um Zivilisten.

    Die meisten seien durch Artilleriebeschuss in Wohnvierteln getötet worden, teilte Christof Heyns, UN-Sonderberichterstatter zu extralegalen und willkürlichen Hinrichtungen, am Freitag mit.

    Nach dem Umsturz im Februar 2014 hatte die neue ukrainische Regierung Truppen gegen die Gebiete Donezk und Lugansk geschickt, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Erbitterte Gefechte zwischen dem Kiew-treuen Militär und den Bürgermilizen von Donbass dauerten mehrere Monate, bis die Konfliktgegner im Februar dieses Jahres unter Vermittlung Deutschlands, Frankreichs und Russlands einen Friedensplan aushandelten. Trotz der angekündigten Waffenruhe und des Waffenabzugs dauerten die Kämpfe vereinzelt weiter an. Ende August wurde erneut eine Feuerpause vereinbart.

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    Waffenruhe, Uno, Christof Heyns, Deutschland, Frankreich, Lugansk, Donezk, Ukraine, Donbass