07:03 12 August 2020
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    Am Montag sind die Bauarbeiten in der Haupthalle des Flughafens BER von der zuständigen Aufsicht unterbrochen worden. Die erneute Verzögerung der Arbeiten, die bereits 2010 erledigt werden sollten, sorgt für viel Kritik, berichtet der Spiegel am Montag.

    Dem Landkreis Dahme-Spreewald zufolge könnten die „erheblichen Überschreitungen“ der Gewichtsbelastungen im Gebäudedach zum Einsturz führen. Die Unterbrechung der Arbeiten  werde demnach frühestens dann aufgehoben, wenn ein Prüfingenieur die Standsicherheit nachgewiesen habe, so der Spiegel.

    Zuvor wurde berichtet, dass in drei der 20 Deckenabschnitte zu schwere Rauchgasventilatoren installiert worden waren. Möglicherweise sei  dies vor dem dann geplatzten Eröffnungstermin Mitte 2012 geschehen. Ein Sprecher des Flughafens hatte am Wochenende mitgeteilt,  dass nun ein „neuer statischer Standsicherheitsnachweis“ benötigt werde.

    Dies sorgte für viel Kritik in Politik und Gesellschaft. „Es drohen weitere Millionenkosten und Verzögerungen, wenn das Dach des BER-Terminals verstärkt werden muss", zitiert das Magazin Andreas Otto, Grünen-Obmann im BER-Untersuchungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Es räche sich einmal mehr, dass der BER-Aufsichtsrat im Sommer 2012 völlig unüberlegt dem Generalplaner gekündigt habe, betonte der Politiker. Dadurch sei damals der Überblick über das Projekt vollständig verlorengegangen.

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    Tags:
    Flughafen BER, Andreas Otto