11:52 23 April 2019
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    Playboy-Herausgeber Burda will in Russland bleiben

    © AFP 2019 / Kenzo Tribouillad
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    Die deutsche Holding Hubert Burda Media, die unter anderem Magazine Burda, Playboy und Lisa in Russland herausgibt, hat laut Bloomberg ihre Absicht bekundet, nach Möglichkeiten für ihre weitere Präsenz in Russland zu suchen – trotz des neuen Gesetzes, das die Aktivitäten ausländischer Unternehmen in den russischen Medien einschränkt.

    Laut dem Gesetz dürfen die ausländischen Institutionen höchstens 20prozentige Anteile an den russischen Medien besitzen. Aus diesem Grund hat der Axel Springer Verlag, der die Magazine Forbes, OK!, Gala und Geo herausgibt, den russischen Medienmarkt bereits verlassen. Der russische Besitzer des Unternehmens ARTCOM MEDIA, Alexander Fedotow, erwarb 100 Prozent der russischen Aktiva des Verlags.

    Juristen der Hubert Burda Media Holding teilten mit, sie prüfen alle Möglichkeiten, bei denen der Verlag weiterhin auf dem russischem Markt bleiben kann. Laut Bloomberg ist Russland der zweitgrößte Markt der Holding nach Deutschland.

    Wie Jelena Schiitkowa, Exekutivdirektorin der Vereinigung der Periodika-Herausgeber, mitteilte, sollen die ausländischen Medienunternehmer die jeweilige Redaktion in eine gesonderte Struktur umwandeln und zu deren Leitern Personen mit russischer Staatsbürgerschaft ernennen. 

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    Tags:
    Axel Springer, Hubert Burda Media Holding, Jelena Schiitkowa, Alexander Fedotow, Deutschland, Russland