Widgets Magazine
08:23 24 Juli 2019
SNA Radio
    Britischer Geheimdienst zahlt Muslimen für Spionieren in Moscheen

    Britischer Geheimdienst zahlt Muslimen für Spionieren in Moscheen

    © AFP 2019 / Chris Young
    Panorama
    Zum Kurzlink
    32229

    Der MI5 will Terroristen beim Gebet in Moscheen identifizieren: Nach Angaben des russischen Senders RT besticht der britische Geheimdienst Muslime, damit diese in Gotteshäusern spionieren.

    Jeder Informant bekomme 2.000 Pfund und müsse dafür sechs Wochen lang den MI5 über Gespräche in Moscheen informieren.

    „Eine Moschee ist ein Ort zum Beten“, kommentierte Salman Farsi, Sprecher der Östlichen Moschee von London, zu RT. Jetzt könne man bei keinem Besucher mehr sicher sein, dass er kein Spion sei. „Das macht uns Sorgen.“ Laut der ehemaligen MI5-Agentin Annie Machon könnte das Ziel auch darin bestehen, die Gesellschaft wachsamer zu machen. „Man hofft, mit dem Säen von Paranoia in bestimmten Kreisen Verschwörungen und Attacken zu verhindern.“

    Nach Angaben der MI5-Führung ist die terroristische Bedrohung in Großbritannien jetzt auf dem höchsten Stand seit 30 Jahren.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Zeitung: Britischer Geheimdienst MI5 verschleierte Pädophile in Thatcher-Regierung
    MI5-Chef: Snowden und Medien sind Terrorhelfer
    Tags:
    Terrorismus, Britischer Geheimdienst MI5, Salman Farsi, Annie Machon, Großbritannien