20:30 24 Juni 2019
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    VW-Skandal: Norwegen beginnt Ermittlung zu manipulierten Abgaswerten

    © REUTERS / Jacky Naegelen
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    Abgas-Affäre bei Volkswagen (36)
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    Nachdem Südkorea im Zusammenhang mit dem Rückruf einer größeren Lieferung von VW-Autos in den USA eigene Ermittlungen eingeleitet hat, untersucht nun auch Norwegen die möglichen Auswirkungen der Emissions-Manipulationen von Volkswagen. Die norwegische Polizei fing am Freitag eine eigene Ermittlung an, berichten örtliche Medien.

    Zuvor wurde berichtet, dass die US-Umweltschutzbehörde EPA VW verpflichtete, 482 000 Fahrzeuge mit Dieselmotoren zurückzurufen und eine Strafe in Höhe von bis zu 18 Milliarden Dollar zu zahlen.

    In den Modellen VW Jetta, Beetle, Golf und Passat sowie Audi A3, die in den USA zwischen 2009 und 2015 verkauft wurden, wurde eine Software entdeckt, die erkennt, wenn das jeweilige Auto einem Abgastest unterzogen wird, und erst dann das Abgaskontrollsystem einschaltet. Im Auspuff von VW-Dieselmotoren wurde ein erhöhter Gehalt an Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen nachgewiesen.

    Am Vorabend teilten deutsche Medien mit, dass der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn vom Porsche-Chef Matthias Müller abgelöst werde.

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    Tags:
    Volkswagen AG, Matthias Müller, Deutschland, USA, Norwegen