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    Abgasaffäre: Deutsche Staatsanwaltschaft leitet Prüfverfahren gegen Audi ein

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    Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt hat vor dem Hintergrund des VW-Abgasskandals ein Prüfverfahren gegen die VW-Tochter Audi eingeleitet. Dies berichtet die Agentur Reuters unter Berufung auf die Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Ingolstadt ist der Stammsitz des Automobilunternehmens Audi.

    Oberstaatsanwalt Wolfram Herrle zufolge werden zunächst alle Fakten geprüft, um dann auf deren Basis zu entscheiden, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden kann.

    Laut Reuters ist die Staatsanwaltschaft Ingolstadt gleich nach Bekanntwerden des VW-Abgasskandals aktiv geworden und steht in engem Austausch mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig, die am Montag gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hatte.

    Bis jetzt liegen der Agentur noch keine Kommentare seitens Audi AG vor.

    Zuvor hatte Volkswagen zugegeben, dass der Konzern offizielle Abgasmessungen seiner Diesel-Modelle in den USA mit einer speziellen Software manipuliert hatte. VW-Daten zufolge könnte es weltweit bis zu 11 Millionen Autos mit einem Motor vom Typ EA 189 geben, in dem die Abgas-Manipulationssoftware verbaut worden ist. Wegen des Abgasskandals war der Chef von Volkswagen, Martin Winterkorn, gezwungen, seinen Posten aufzugeben

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    Volkswagen AG, Bundesstaatsanwaltschaft, Audi, Martin Winterkorn, Ingolstadt