06:34 06 Dezember 2019
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    Ramelow: Brand in Asylunterkunft in Thüringen ist Terroranschlag auf Gesellschaft

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    In Thüringen haben Unbekannte eine Notunterkunft für Flüchtlinge in Brand gesetzt. Ministerpräsident Bodo Ramelow spricht von einem „feigen Mordanschlag“, berichten deutsche Medien unter Berufung auf die örtliche Polizei.

    Im thüringischen Friemar hat es am Wochenende in einer Turnhalle, in der Flüchtlinge untergebracht waren, gebrannt. Nach Polizeiangaben brach das Feuer in den WC-Kabinen aus, später griff es auf die ganze Turnhalle über. Niemand wurde verletzt. In seinem Twitter-Account bezeichnete Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) diesen Vorfall als „feigen Mordanschlag und einen Terroranschlag auf unsere Gesellschaft“.

    Seit Anfang der Flüchtlingskrise wurden bereits mehr als ein Dutzend Brandanschläge auf Asylheime in Deutschland verübt. Allein in Thüringen gab es seit Anfang des Jahres mehrere Angriffe auf Asylunterkünfte: Zuerst hatte in Rockensußra eine geplante Flüchtlingsunterkunft gebrannt, kurz darauf in Bleicherode. Am Wochenende verbrannte ein Haus in Bischhagen im Eichsfeld, das für die Unterbringung von Flüchtlingen geplant war.

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