18:01 18 Dezember 2018
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    Screenshot aus dem Computerspiel „Endgame: Syria“

    Brite entwickelt Computerspiel: „gemäßigte Terroristen“ gegen Assad – Medien

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    In Großbritannien wurde ein Computerspiel entwickelt, bei dem der Spieler auf der Seite der „gemäßigten Terroristen“ gegen die reguläre Armee von Präsident Bashar Assad kämpfen kann, berichtet das russische Nachrichtenportal „Mir 24“ am Dienstag.

    „Jedes Mal, wenn ich jemandem darüber erzähle, sehe ich zwei Reaktionen: Die erste ist,Wow, dass ist interessant’ und die zweite,Oh, ist das ein Spiel über den Krieg?’. In Wirklichkeit gibt es in den Spielen über den Krieg nichts Neues. Doch dieses Spiel ist über einen existierenden Konflikt und den Menschen wird es unbehaglich. Und ich glaube, ich weiß auch wieso – in diesem Krieg sterben tatsächlich Menschen“, zitiert Mir 24 den Entwickler des Spiels „Endgame: Syria“, Tomas Rawlings.

    Die Hauptidee der Entwickler sei, schreibt das Portal, dass unabhängig davon, welche der Konfliktseiten gewinne, Syrien auf jeden Fall aufhöre als ein Land zu existieren.

    Seit März 2011 dauert in Syrien ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben bisher mehr als 250.000 Menschenleben gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören. Die bedeutendsten dieser Gruppierungen sind die Terrororganisation Islamischer Staat, die am 29. Juni 2014 ein „islamisches Kalifat“ in den von ihr kontrollierten Territorien ausgerufen hatte, und die Rebellengruppe Dschabhat al-Nusra.

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    Terrormiliz Daesh, Krieg, Tomas Rawlings, Großbritannien, Syrien