11:45 15 Juli 2020
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    Terrorgruppierung Islamischer Staat (498)
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    Die US-Behörden haben eine Anfrage an den Konzern Toyota gerichtet: Sie wollen herausfinden, wo die Terror-Miliz „Islamischer Staat“ eine derart große Menge von neuen Offroad-Autos aus der Produktion dieses Unternehmens erwerben konnte, berichtet ABC News.

    Der Konzern erwiderte darauf, er verfüge über keine Informationen über Wege, auf denen die Terroristen die Autos erwerben. „Toyota hält strikte Regeln ein, die keine Möglichkeit bieten, Autos an diejenigen zu verkaufen, die diese für militärische Zwecke für Terroraktivitäten nutzen bzw. dazu modifizieren  könnten“, teilte Ed Lewis, PR-Direktor des Konzerns, mit.

    Das Unternehmen verfüge über keine Möglichkeiten, Wege von Autos zu verfolgen, die gestohlen bzw. von Zwischenhändlern weiterverkauft wurden. Offiziell stellte der japanische Konzern seine Lieferungen an Syrien 2012 ein.

    Die Autos Toyota Hilux, Toyota Tacoma und Toyota Land Cruiser sind zur „Visitenkarte“ der Terrormiliz „Islamischer Staat“ geworden. Diese Autos werden von Terroristen mit diversen Waffen ausgestattet sowie für die Verlegung ihrer Gruppen gebraucht.

    Allerdings sind auf IS-Videos auch Autos aus der Produktion der Firmen Mitsubishi, Hyundai und Isuzu oft zu sehen.

    „Islamischer Staat“ fährt Toyota
    „Islamischer Staat“ fährt Toyota
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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Toyota, USA