06:29 15 November 2019
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    Einer der Verdächtigen im Moskauer Lefortowo-Gericht

    FSB zu vereiteltem Anschlag: Bombe aus Tschetschenien nach Moskau gebracht

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    Nach der Vereitelung eines Terroranschlags in Moskau teilen die russischen Behörden neue Details mit. Nach Angaben des Inlandsgeheimdienstes FSB war die am Sonntag in Moskau sichergestellte Bombe zuvor aus Tschetschenien mit der Eisenbahn in die Hauptstadt gebracht worden.

    Am Sonntag hatte das russische Anti-Terror-Komitee von der Festnahme einer 15-köpfigen Bande berichtet, die einen Terroranschlag in Moskau geplant haben soll. Laut FSB-Angaben hatten einige der Verdächtigen eine Terrorausbildung in Lagern des Islamischen Staates in Syrien durchlaufen. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung sei eine einsatzbereite, fünf Kilo schwere Bombe sichergestellt worden.

    FSB-Chef gab Alexander Bortnikow den Namen des mutmaßlichen Organisators bekannt: Aslan Bajsultanow sei aus Syrien gekommen, um den Anschlag zu organisieren.

    Am Dienstag hieß es aus dem FSB, dass der mutmaßliche Organisator Sprengstoff und Zünder für die Bombe aus der tschetschenischen Hauptstadt Grosny per Eisenbahn nach Moskau gebracht habe. Laut den Ermittlern habe die Bande mit dem Anschlag die russische Regierung zu einem Stopp der Luftangriffe gegen den IS in Syrien zwingen wollen.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Tschetschenien, Syrien, Moskau