16:48 22 September 2018
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    Cockpit der in der Ukraine abgestürzten Passagiermaschine MH17

    Russische Luftfahrtbehörde zu MH17: Rakete wurde von Sarotschenskoje aus abgefeuert

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    Die Rakete, die im Juli 2014 den Flug MH17 über der Ost-Ukraine vom Himmel geholt hat, wurde nach Angaben der russischen Luftfahrtbehörde Rosaviazija von der Ortschaft Sarotschenskoje aus abgefeuert, die damals unter Kontrolle des ukrainischen Militärs gestanden hat.

    Die Berechnungen hätten bestätigt, dass die Rakete nur aus dem Raum Sarotschenskoje hätte abgefeuert werden können, sagte der Rosaviazija-Vizechef Oleg Stortschewoj am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in der Medienholding Rossiya Segodnya in Moskau.

    „Wenn das Flugzeug mit einer Rakete des Typs Buk getroffen wurde, dann hätte diese die Stelle der Explosion nur dann erreichen können, wenn sie aus dem Raum Ortschaft Sarotschenskoje abgefeuert wurde.“

    Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 war am 17. Juli 2014 im umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der Verkehrsmaschine, die von Amsterdam nach Malaysia unterwegs war, kamen ums Leben. In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Ermittlungen.

    Rund 15 Monate nach der Katastrophe hat der für die Untersuchung zuständige Sicherheitsrat der Niederlande am gestrigen Dienstag den finalen Ermittlungsbericht veröffentlicht. Darin hieß es unter anderem, dass die Maschine mit einer Buk-Rakete abgeschossen worden war. Am gleichen Tag präsentierte der Buk-Hersteller Almaz-Antey die Ergebnisse eigener Untersuchungen, bei denen sogar als Experiment ein ausgedientes Passagierflugzeug mit einer Rakate gesprengt worden war.

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    MH17, Boeing 777, Buk-Rakete, Malaysia Airlines, Oleg Stortschewoj, Ukraine, Sarotschenskoje