12:23 19 Februar 2018
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    Almaz-Antey stellt MH17-Ermittlungsbericht vor

    Fehlen typischer Einschusslöcher an MH17 spricht gegen russische Verwicklung

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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (223)
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    Dass am MH17-Wrack keine „schmetterlingsartigen“ Einschusslöcher entdeckt worden sind, spricht dafür, dass die malaysische Passagiermaschine im Juli 2014 in der Ukraine nicht mit russischen Waffen vom Himmel geholt worden war. Das erklärte der russische Raketenbauer Almaz-Antey am Mittwoch.

    "Das Fehlen typischer Einschusslöcher in Form eines Schmetterlings schließt eine Verwicklung  der russischen Technik in die МН17-Katastrophe völlig aus“, sagte ein Konzernsprecher.

    Almaz-Antey stellt Luftabwehrwaffen her, darunter auch moderne Buk-Raketen. Mit einer veralteten Buk-Rakete, die in Russland nicht mehr im Dienst stehen, war vermutlich die malaysische Verkehrsmaschine Boeing Flug MH17 im Juli 2014 mit 298 Menschen an Bord in der Ost-Ukraine abgeschossen worden. Der Konzern hat eine eigene Untersuchung zur MH17-Absturzursache durchgeführt und sogar als Experiment eine ausgediente Boeing gesprengt. Am Dienstag stellte der Konzern die Ergebnisse seiner Ermittlungen der Öffentlichkeit vor.

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    Russlands Luftfahrtbehörde zum MH17-Endbericht
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    MH17, Buk-Rakete, Almaz-Antey
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