19:16 05 August 2020
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    Die Organisation des Vertrages über die kollektive Sicherheit (OVKS) hat die Zahl der Anhänger des Islamischen Staates (IS) auf dem Territorium Afghanistans auf 2.000 bis 3.000 geschätzt. „Afghanistan bleibt eine Quelle realer Bedrohungen für die Mitgliedsländer“, hieß es in einer Beratung von Vize-Sicherheitsratssekretären der OVKS-Staaten.

    Dem Treffen in Moskau unter Vorsitz von OVKS-Generalsekretär Nikolai Bordjuscha wohnten am Mittwoch auch der iranische Botschafter in Russland und ein Vertreter der chinesischen Botschaft bei. Die Teilnehmer äußerten Besorgnis über eine mögliche Zuspitzung der Lage an der afghanisch-turkmenischen Grenze.

    Zudem wurde darauf hingewiesen, dass illegale Drogenlieferungen aus Afghanistan zunehmen und radikalislamische Extremistengruppierungen in Afghanistan immer aktiver werden. Die OVKS befürchte, dass die Extremisten künftig in zentralasiatische Länder expandieren werden. Bereits jetzt schon kontrollierten die Taliban rund 60 Prozent der an Tadschikistan angrenzenden Gebiete Afghanistans, hieß es.

    Zur OVKS gehören Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan und Weißrussland. Serbien und Afghanistan haben einen Beobachterstatus.

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, OVKS, Nikolai Bordjuscha, Afghanistan, Moskau