20:00 22 Februar 2018
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    Almaz-Antey-Ermittlung zu MH17-Absturz

    Ex-Chef der US-Verkehrssicherheitsbehörde für Fortsetzung von MH17-Ermittlungen

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    Ermittlungen zu MH17-Absturz (223)
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    Die Ermittlungen zum Absturz der malaysischen Boeing MH17 sollen nach Ansicht von Mark Rosenker, Ex-Chef der nationalen US-Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB), fortgesetzt werden. „Ich achte meine Kollegen vom russischen NTSB-Pendant. Das sind meine Freunde und Kollegen“, sagte Rosenker am Mittwoch in einem Interview der Agentur Sputniknews.

    Zuvor teilte der Vizechef des russischen Luftfahrtamtes, Oleg Stortschewoj, mit, dass Russland die internationale Luftfahrtbehörde ICAO ersucht hatte, sich in die Ermittlungen zum Absturz der Boeing einzumischen. Die russische Seite sei mit den von der Ermittlungskommission gezogenen Schlüssen nicht einverstanden, hieß es.

    Am Dienstag präsentierte der niederländische Sicherheitsrat den Bericht zum MH17-Absturz. Aus dem Bericht geht hervor, dass die malaysische Boeing von einer Buk-Rakete abgeschossen worden war. Die Rakete sei von einem Gebiet im Osten der Ukraine abgefeuert worden, hieß es in dem Papier. Es wurden jedoch keine Angaben darüber gemacht, von wem dieses Gebiet damals kontrolliert wurde.

    Am Dienstag veröffentlichte auch der Buk-Hersteller Almaz Antey seinen Bericht. Daraus geht unmissverständlich hervor, dass die Rakete von einem von der ukrainischen Armee kontrollierten Territorium aus abgefeuert wurde.

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