05:17 19 Juni 2018
SNA Radio
    Drohne

    US-Drohnenangriffe in Afghanistan: Bis zu 90 Prozent Zufallsopfer

    © AP Photo / Kirsty Wigglesworth
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 6113

    US-Drohnen haben von Januar 2012 bis Februar 2013 im Norden Afghanistan mehr als 200 Menschen getötet, nur rund 15 Prozent von ihnen waren die eigentlichen Ziele der Angriffe. Beim Rest handelte sich um „Kollateralschaden“, wie The Intercept berichtet.

    Auch wenn das Weiße Haus und das Pentagon beteuerten, dass die Angriffe präzise und die zivilen Opfer auf ein Minimum reduziert worden seien, seien bei der Operation „Haymaker“ mehr als 200 Menschen getötet worden, so das Mazagin. „Nur 35 von ihnen waren die eigentlichen Ziele.“ Bei einer weiteren Operation der US-Luftwaffe in Afghanistan seien neun der zehn Getöteten unschuldige Opfer gewesen.

    Tags:
    Drohne, Pentagon, USA, Afghanistan