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20:30 22 Juli 2019
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    Umfrage: Russen sehen USA hinter der Migranten-Krise in EU

    © AFP 2019 / Angelos Tzortzinis
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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Die Russen halten die USA und Nahost-Länder für die Auslöser der Flüchtlingskrise in Europa, hat eine Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstitutes WZIOM ergeben. An der Befragung nahmen rund 1600 Bürger Russlands aus 132 Ortschaften teil.

    Nicht willkommen: Flüchtlinge in Europa
    © AP Photo / Muhammed Muheisen
    Etwa 36 Prozent der Befragten geben den USA die Schuld für den Flüchtlingsansturm nach Europa,  weitere 16 Prozent machen Nahost-Länder dafür verantwortlich. Für neun Prozent der Russen liegt die Verantwortung für das verschärfte Migrationsproblem bei allen Politikern der Welt, für sechs Prozent ist daran die EU Schuld.

    Fast die Hälfte der Bürger Russlands sind überzeugt, dass der Flüchtlingszustrom auf die  Kriegshandlungen in den Heimatländern der Migranten zurückzuführen ist. Dabei finden zehn Prozent der Befragten, dass die Flüchtlinge wegen besseren Lebensbedingungen nach Europa aufbrechen. Sieben Prozent vermuten, dass die Migranten angesichts ihrer Armut und der besseren Verdienstmöglichkeiten nach Europa fliehen.

    Der Hauptauslöser des Migrantenansturms ist für sechs Prozent der Bürger Russlands die aggressive Politik der USA, für weitere vier Prozent sind das Arbeitslosigkeit und Terrorismus. Rund drei Prozent sind der Meinung, dass die Migranten nur wegen des Arbeitslosengeldes nach Europa flüchten, für etwa ein Prozent nutzen die Migranten die im Voraus durchdachte und provozierte Situation.

    17 Prozent der Befragten konnten keine bestimmte Antwort zum Migrantenproblem geben.

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    Tags:
    Migrationspolitik, Armut, Migranten, Arbeitslosigkeit, Umfrage, Terrorismus, WZIOM, EU, USA, Russland