14:24 20 Januar 2020
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    Die Leitung des beliebten Messenger-Dienstes Viber will Server mit Personaldaten russischer Bürger auf dem Staatsgebiet Russlands unterbringen, berichtet die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor am Montag auf ihrer offiziellen Vkontakte-Seite.

    „Aufgrund des Gesetzes über die Personaldaten, dem zufolge die Internetdienste verpflichtet sind, die personenbezogenen Daten der Bürger Russlands in ihrem Heimatland zu speichern, hat der Messenger-Dienst Viber seine Server nach Russland verlegt“, hieß es in der Mitteilung.

    Laut dem am 1. September in Kraft getretenen Gesetz über die Personendaten sollen die persönlichen Daten der Bürger Russlands im Heimatland gespeichert werden.

    Die Seiten, die gegen dieses Gesetz verstoßen, werden gemäß Gerichtsbeschluss von Roskomnadsor aufgelistet und danach blockiert, falls sie die Gesetzesverletzung nicht beheben.

    Im Gesetz sind Kontrollmaßnahmen seitens  der russischen Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor vorgesehen, die auf das Einhalten des Gesetzes gerichtet sind. Falls das Gesetz verletzt wird, bekommt das verstoßende Unternehmen die Anordnung, die Gesetzwidrigkeiten innerhalb von sechs Monaten zu beheben. Per Gerichtsbeschluss kann auch eine Strafe gegen das Unternehmen verhängt werden.

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    Tags:
    Datenschutz, Viber, Roskomnadsor, Russland