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    Mehr als 55 Prozent der Amerikaner für Verschärfung des Waffengesetzes - Umfrage

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    Mehr als die Häfte der volljährigen US-Bürger (55 Prozent), befürworten eine Verschärfung der Gesetze, die den Waffenverkauf in den USA regulieren, hat eine auf dem Internetportal Gallu veröffentlichte Umfrage ergeben.

    Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Zahl um 8 Prozent gestiegen. Wobei der Rekord (mit 58 Prozent) aus dem Jahr 2013, der auf die Ereignisse des Amoklaufs von Newtown — an der Sandy Hook Elementary School — zurückzuführen ist, immer noch ungeschlagen ist. Damals starben 28 Menschen, unter ihnen auch Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren.

    Die aktuelle Umfrage wurde nach dem Amoklauf von Oregon durchgeführt. Infolge der Schießerei an einem College des Staates Oregon starben 10 Menschen.

    Die Zahl der Waffenbesitzer, die für die Änderung des Gesetzes eintreten, stieg im Vergleich zum Vorjahr von 30 auf 36 Prozent an. 64 Prozent der US-Bürger besitzen gar keine Waffen. Hier ist ein Anstieg von sieben Prozent zu verzeichnen.  Lediglich  27 Prozent der Befragten unterstützen die Idee eines kompletten Verbots des Waffenverkaufs an Privatpersonen. 43 Prozent der US-Bürger erklärten, dass sie generell zu Hause Waffen haben. Und 28 Prozent tragen Waffen bei sich.

    Die Umfrage wurde von 7. bis 10. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 1000 US-Bürger.

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    Tags:
    Gesetz, Schießerei, Waffen, USA