08:13 21 Juli 2018
SNA Radio
    Terroristen der Al-Nusra-Front in Syrien

    Auf der Seite des Bösen: CNN rechtfertigt Terroranschläge in Beslan und Moskau

    © AFP 2018 / AMC / FADI AL-HALABI
    Panorama
    Zum Kurzlink
    0 13140

    Das erfolgreiche militärische Engagement Russlands gegen den „Islamischen Staat“ (IS) in Syrien lässt den Westmedien keine Ruhe. CNN zieht Parallelen zum Tschetschenien-Krieg und warnt vor Anschlägen in Russland. Dabei bezeichnet der US-Sender die Terroristen nur als "Rebellen" und macht Moskau für die Terroropfer verantwortlich.

    Der russische Sender RT legt sich nun mit CNN an und lässt an dem amerikanischen Sender kein gutes Haar: RT-Moderatorin Anissa Naouai zerpflückt jede Behauptung ihres amerikanischen Kollegen Matthew Chance mit Gegenargumenten bis zum letzten Komma.

    „Russland ist tief in den Syrien-Konflikt eingedrungen, die möglichen Folgen machen dem Kreml Sorgen: Ein Angriff auf Russland als Rache der Rebellen“, sagt CNN-Korrespondent Matthew Chance in einem Fernsehbericht.

    „Das ist wohl möglich: In den Reihen des IS kämpfen bis zu 7000 Auswanderer aus ehemaligen Sowjetrepubliken. Das ist der eigentliche Grund, warum Russland tief in den Syrien-Konflikt verwickelt ist. Doch was CNN in ihrer sogenannten Reportage weiter sagen, ist einfach lästerlich“, kommentiert RT-Moderatorin Anissa Naouai in ihrer Sendung „In the Now“.

    Sie verweist auf die Art und Weise, wie CNN das Geiseldrama im Moskauer Musical-Theater von 2002 beschreibt: „Damals haben die tschetschenischen Rebellen den gesamten Zuschauersaal eines Moskauer Theaters in ihre Gewalt gebracht. Die russischen Spezialeinheiten setzten damals rätselhaftes Todesgas ein. Im Ergebnis starben 130 Geiseln.“

    Naouai dazu: „Die Terroristen wollten mehr als 900 unschuldige Menschen umbringen, darunter auch Kinder. Wie kommen Sie dazu, die Terroristen als Rebellen und die russischen Spezialeinheiten als Mörder hinzustellen?“

    Zur Geiselnahme in der Schule in der nordossetischen Stadt Beslan erzählt CNN-Mann Chance: „2004 wurden in Beslan mehr als 300 Menschen getötet, darunter 186 Kinder, die am ersten Schultag als Geiseln genommen wurden. Die brutalen militärischen Kampagnen Moskaus im islamisch geprägten Tschetschenien und anderen kritischen Regionen in Südrussland haben diese grausamen Ereignisse verursacht.“

    „CNN spielt darauf an, dass Russland mit seiner harten Politik in Tschetschenien für den Tod der Kinder verantwortlich sei. Was ist das, wenn nicht Rechtfertigung des Terrorismus?“, kommentiert Naouai. „Die Terroristen töteten und quälten Kinder, Eltern und Lehrer, ließen sie ohne Essen und Trinken. Dennoch bezeichnet der amerikanische Sender die Terroristen nicht als solche. Mehr noch: Er versucht, die ungeheuerlichen Anschläge zu rechtfertigen. Das ist einfach scheußlich.“

    Laut Naouai betreibt der US-Sender „unverhüllte und billige politische Propaganda, indem er „zu Übertreibungen greift und Terroropfer in Russland missachtet“. „Schämt euch, CNN“, sagt die RT-Moderatorin.

    Zum Thema:

    Peinlicher Schnitzer: CNN bezeichnet ukrainische Truppen als "proamerikanisch"
    Extra für Ashleigh Banfield von CNN: Um Putin und Jelzin nie wieder zu verwechseln
    Nach CNN-Bericht: Putin warnt vor politisierten Lecks zu MH17-Absturz