00:11 23 Februar 2020
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    Migrationsproblem in Europa (1282)
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    Finnlands Außenministerium hat eine Kampagne in den sozialen Netzwerken gestartet, mit der den potenziellen Migranten aus der Türkei und dem Irak der Wunsch, nach Finnland zu flüchten, genommen werden soll, meldet der Fernseh- und Radiosender Yle.

    Laut dem finnischen Sender, soll diese Aktion die Jugend davon überzeugen, dass eine Reise nach Finnland das Risiko und die Ausgaben nicht Wert ist, auf welche sie auf dem Weg dorthin stoßen werden.

    „Diese realistische Message über die Wahrscheinlichkeit, den Flüchtlingsstatus in Finnland zu bekommen, dient nicht nur den Interessen des Landes, sondern auch derer, die eine solche Reise planen. Wenn Sie sich praktisch ganz bestimmt der Repatriierung aussetzen, wozu dann rund 10.000 Euro für die Reise ausgeben?“, zitiert der Rundfunksender Yle Sampo Terho, Parteimitglied der „Wahren Finnen“.

    Zuvor hatte Yle berichtet, dass Finnland auf dem dritten Platz (nach Deutschland und Schweden) unter den EU-Ländern nach der Anzahl der Asylbewerber liegt. Laut Angaben der Migrationsbehörde des Landes sind in diesem Jahr rund 15.000 Menschen nach Finnland geflüchtet.

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    Tags:
    Migrationspolitik, Migranten, Sampo Terho, Irak, Türkei, Finnland