06:32 30 November 2020
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    Liebeslustige finnische Frauen suchen Penner-Viertel in Tallinn auf - Medien

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    Finnische Frauen haben eine neue Art von Sextourismus für sich entdeckt: Sie fahren in das benachbarte Estland, um dort Liebesbeziehungen mit Obdachlosen zu genießen. Darüber schreibt die estnische Zeitung „Pealinn“.

    Diese Informationen haben in den finnischen Medien und sozialen Netzen bereits hohe Wellen geschlagen, die finnische Botschaft will nun die Angaben über das „ungebührende Verhalten“ ihrer Bürger klären.

    Der Sprecher der estnischen Polizei, Rayk Saart, sagte Journalisten, dass finnische Frauen nicht nur wegen des billigen Wodkas, sondern auch um „anderer Belustigungen willen“ nach Tallinn kommen. Sie sollen auch des Öfteren die Viertel rund um den Fähr-Terminal besuchen, die unter Marginalen sehr beliebt seien.

    „Es klingt zwar unwahrscheinlich, aber die Obdachlosen haben uns Frauenunterwäsche gezeigt, die sie als Trophäen sammeln“, sagte der Polizist. Er erwähnte ferner, dass in der Hafen-„Kommune“ antisanitäre Verhältnisse herrschen, doch eines der Zimmer sei aufgeräumt und habe sogar ein Bett mit sauberer Bettwäsche. Laut Informationen der hauptstädtischen Polizei ist gerade dieses Zimmer der Austragungsort der internationalen Liebesspiele.  

    „Es ist völlig unklar, was die Vertreterinnen eines kulturell so weit fortgeschrittenen Volkes dazu bewegen kann, diese Müllhalde aufzusuchen und mit Pennern zu schlafen“, wundert sich Saart. Insgesamt gibt es laut der Polizei etwa 40 derartige „Kommunen“ in Tallinn, ein richtiges Sextourismus-Mekka sei jedoch gerade Terminal D.

    Nachdem finnische Medien die Worde des estnischen Polizeisprechers gedruckt hatten, gab es einen Nachhall in den finnischen Behörden. Laut einer Erklärung der finnischen Botschaft in Tallinn wird die diplomatische Mission des Landes klären, ob die anstößige Mitteilung der Wahrheit entspricht.

    Etwas später teilte die Pressesekretärin der finnischen Botschaft, Hannele Valkeeniemi, mit, dass es sich bei den Informationen der estnischen Medien höchstwahrscheinlich um keine Tatsachen, sondern vielmehr um Gerüchte handle, die von Journalisten im Land verbreitet werden. Die estnische Polizei sollte sich besser um das Obdachlosen-Problem kümmern, so Valkeeniemi.

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    Tags:
    Sextourismus, Polizei, Rayk Saart, Tallinn