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    Terrorgruppierung Islamischer Staat (498)
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    Der Ex-Mitarbeiter der CIA und heutige Oberermittler des Auswärtigen Ausschusses des US-Senats, John Kiriakou, vermutet, dass die Terrormiliz „Islamischer Staat“ illegal Öl über die Staatsgebiete des Irakischen Kurdistan und der Türkei mit Begünstigung der einheimischen korrumpierten Behörden liefert.

    „Ich habe schon immer gemutmaßt, dass jemand auf der türkischen Seite nicht schlecht daran verdient. Es gibt zu viele beteiligte Personen, dass damit einfach Schluss gemacht werden könnte“, so Kiriakou.

    Kiriakou verwies darauf, dass den Terroristen im Süden des Irak besonders reiche Ölvorräte zugänglich sind. Dort verlaufe höchstwahrscheinlich auch die Lieferroute.

    Die Türkei sei ein Verbündeter der USA und NATO-Mitglied, doch die Regierung in Ankara sei machtlos gegenüber der Korruption der örtlichen Behörden, so Kiriakou. Nach seiner Vermutung seien korrupte Personen in den Reihen des türkischen Militärs sowie in der regionalen Regierung im Südwesten des Landes in das unlautere Geschäft verstrickt.

    Nach Angaben des US-Finanzministeriums hat sich der „Islamische Staat“ durch die Besetzung von Banken bis zu einer Milliarde US-Dollar angeeignet und erwirbt weiterhin Geld aus dem Handel mit Öl. Seine Einnahmen belaufen sich auf 40 bis 50 Millionen US-Dollar pro Monat und auf rund 500 Millionen US-Dollar pro Jahr.

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    Terrormiliz Daesh, Öl, John Kiriakou, USA