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19:27 20 Oktober 2019
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    Protestaktion in Berlin: „Jesus überwacht nicht – Schande über USA“ - VIDEO

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    Berliner Aktivisten haben mit einer Lichtkanone ein Bild von Jesus, der den Mittelfinger zeigt und die Aufschrift „Shame on the USA, Jesus never spies“ auf die Fassade der US-Botschaft projiziert. Damit protestierten Sie gegen eine christliche Hilfsorganisation, die im Auftrag von US-Geheimdiensten in Nordkorea spionierte.

    Die Organisation „Pixelhelper“ vereint Lichtkünstler in Deutschland und Europa, die Sprüche und Bilder auf Häuserfassaden projizieren. In Berlin waren dies in den letzten Jahren solche Slogans wie „NSA in da house“ auf der Wand der US-Botschaft und „Außer Betrieb“ an der Berliner Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Mit den Anti-NSA-Slogans auf US-Botschaften in verschieden deutschen Städten demonstrieren die jungen Künstler gegen den US-Überwachungsskandal.

    Laut dem letzten Bericht der Enthüllungsplattform „The Intercept“ hat die christliche Hilfsorganisation „Humanitarian International Services Group“ (HISG) fast zehn Jahre lang im Auftrag der USA in Nordkorea spioniert, wobei deren Mitarbeiter mit ihren Bibeln Sensoren und Funktechnik in das Land eingeschmuggelt hätten.  Die Organisation ist nach der Tragödie am 11. September gegründet worden. Ihr offizielles Ziel ist offiziell „Katastrophenhilfe und Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in armen und von Krieg betroffenen Ländern“.

    Der Plan, Wohltätigkeits- und humanitäre Hilfsorganisationen als Deckmantel für Spionage zu verwenden, sei Berichten von „Intercept“ zufolge von dem ranghohen Sicherheitsmitarbeiter William Boykin noch unter der Regierung George W. Bushs entwickelt worden.

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    Tags:
    Ausspähverdacht, Überwachung, Spionage, Pixelhelper, The Intercept, NSA, William Boykin, Berlin, Deutschland, USA