22:02 10 April 2020
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    Mehrere zum Terrornetzwerk Dschebhat an-Nusra gehörende Banden haben beschlossen, zu der sogenannten moderaten Opposition zu wechseln, wie Generaloberst Andrej Kartapolow vom russischen Generalstab am Freitag in Moskau mitteilte.

    „Die Terroristen unternehmen derzeit Versuche, frische Kräfte für ihre Banden zu mobilisieren. Besonders aktiv läuft dieser Prozess im Gouvernement Aleppo, wo die Terroristen ihre Reserven vom Territorium des Iraks und anderer Nachbarländer schmuggeln wollen. Aber die Ausbildung und der moralische Zustand dieser Kräfte lassen zu wünschen übrig“, sagte der General.

    „Eben deshalb versuchen die eingekesselten Banditen, sich zu retten, und stellen sich als Angehörige der ‚moderaten Opposition‘ hin… Sie verzichteten auf ihre Symbole und laufen auf die Seite der Organisation Harakat Ahrar ash-Sham, die der Westen als gemäßigt eingestuft hatte“, sagte Kartapolow.

    Den Angaben zufolge beschlossen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und Dschebhat an-Nusra, sich im zentralen Teil des Gouvernements Haba zu liieren.

    Zuvor wurde gemeldet, dass Gegensätze zwischen diversen Terrorgruppierungen in Syrien zunehmen, denen es nur um die Herstellung der Kontrolle über Territorien und Finanzen geht. Mitte Oktober hatte der IS allein innerhalb einer Woche bei Idlib drei Bombenanschläge gegen Feldkommandeure von Dschebhat an-Nusra verübt.

     

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Dschebhat an-Nusra, Syrien, Russland