17:48 16 Dezember 2017
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    Wrackteil des verunglückten Flugzeugs Airbus A321

    A321-Absturz über Sinai: Russisches Außenamt gegen verfrühte Spekulationen

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Das russische Außenministerium hält es für verfrüht, über mögliche Ursachen für den Absturz des russischen Passagierflugzeuges A321 in Ägypten zu spekulieren.

    Wie die amtliche Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, dem Fernsehsender Rossija-1 sagte, hätten russische Experten gerade erst begonnen, an der Absturzstelle zu arbeiten.

    Der Sprecherin zufolge komme es jetzt darauf an, Geduld zu üben und weitere Informationen zur Kenntnis zu nehmen und sich dabei nicht von Medienspekulationen beeinflussen zu lassen, wie es sie gegeben hat.

    „Die ägyptische Seite zeigt hundertprozentige Bereitschaft zu Kooperation und Zusammenwirken. Die Chancen stehen gut, dafür, dass wir tatsächlich die Wahrheit erfahren werden. Und es wird alles dafür getan“, so Sacharowa.

    Die Leichen von 144 Absturzopfern, die am Montag früh mit einem Flugzeug des russischen Zivilschutzministeriums von Ägypten nach Sankt Petersburg überführt worden waren, sind in eine Leichenkammer gebracht worden, wo sie identifiziert werden sollen.

    Eine Airbus-321 der Fluggesellschaft Kogalymavia, die am Samstag von Sharm al-Sheikh nach Sankt Petersburg unterwegs war, war über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord befanden sich 217 Fluggäste und sieben Besatzungsmitglieder.

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    Tags:
    St. Petersburg, A-321, Kogalymavia, Maria Sacharowa, Ägypten
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