20:50 15 Dezember 2017
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    Russlands Präsident Wladimir Putin

    Flugzeugabsturz in Ägypten: Putin fordert objektive Aufklärung

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Zwei Tage nach dem Absturz des russischen Airbus A321 über Ägypten hat Präsident Wladimir Putin eine objektive Ermittlung gefordert. Es muss alles getan werden, um ein objektives Bild der Entwicklung zu erhalten, wie der Kreml-Chef am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Verkehrsminister Maxim Sokolow forderte.

    „Wir müssen wissen, was passiert ist, um entsprechend reagieren zu können“, sagte Putin. Die Sucharbeiten an der Absturzstelle  müssten fortgesetzt werden.  Sokolow leitet die Untersuchnugen auf der russischern Seite.

    Der Airbus 321 war am Samstag aus bisher ungeklärter Ursache auf der Halbinsel Sinai abgestützt. An Bord der Maschine, die auf dem Weg vom ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich nach Sankt Petersburg war, befanden sich 217 Fluggäste und sieben Besatzungsmitglieder. Es gibt keine Überlebenden. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut.

    Nach Angaben der betroffenen Fluggesellschaft Kogalymavia war der Jet noch in der Luft durch „äußere Einflüsse“, möglicherweise durch eine Explosion oder einen Anschlag, zum Auseinanderbrechen gebracht worden. Die zuständige ägyptische Ermittlungskommission widersprach dieser Darstellung. Nach Angaben der Ermittler  war der Jet keinen äußeren Einflüssen ausgesetzt gewesen.

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    A321-Absturz über Sinai (104)

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    Tags:
    A-321, Wladimir Putin, Russland
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