04:59 11 Dezember 2017
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    Unglücksort der russischen A321-Maschine auf Sinai

    Airbus-Absturz in Ägypten: Vorerst keine Sprengstoff-Spuren gefunden

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine А321 auf der Sinai-Halbinsel haben die Ermittler an den Wrackteilen vorerst keine Sprengstoff-Spuren gefunden. Zuvor hatte die betroffene Fluggesellschaft Kogalymavia vermutet, dass der Jet mit 224 Insassen an Bord möglicherweise wegen einer Explosion abgestürzt sei.

    „An den untersuchten Teilen des Flugzeugs wurden bislang keine Spuren von Sprengstoff entdeckt“, teilte eine Quelle in Kairo am Montag mit.

    Der Airbus 321 war am Samstag aus bisher ungeklärter Ursache auf der Halbinsel Sinai abgestützt. An Bord der Maschine, die auf dem Weg vom ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich nach Sankt Petersburg war, befanden sich 217 Fluggäste und sieben Besatzungsmitglieder. Es gibt keine Überlebenden. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut.

    Am heutigen Montag mutmaßte die betroffene Fluglinie Kogalymavia, dass der Jet noch in der Luft durch „äußere Einflüsse“, möglicherweise durch eine Explosion oder einen Anschlag, zum Auseinanderbrechen gebracht worden sei. Weder die ägyptischen Ermittler noch die russische Luftfahrtbehörde haben diese Information bisher bestätigt.

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    A-321, Sinai-Halbinsel