23:29 18 Dezember 2017
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    Auf Sinai abgestürzte russische A-321

    Nach A-321-Absturz: Erste vier Leichen in St. Petersburg identifiziert

    © Sputnik/ Maxim Grigoreev/TASS/POOL
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    Nach dem Absturz einer russischen A-321 auf der Sinai-Halbinsel sind am Montag in St. Petersburg die ersten vier Leichen identifiziert worden. Das teilte Julia Schoigu, Leiterin des Zentrums für Psychologische Hilfe beim russischen Zivilschutz, Journalisten mit.

    „Im Einsatz sind rund 40 Psychologen sowie 23 Fachleute in der forensischen Abteilung“, sagte sie in einer Krisensitzung in Moskau.

    Am Absturzort auf Sinai fanden die Bergungsteams mittlerweile 111 Reisepässe von Passagieren, darunter der verunglückten Bürger der Ukraine. „Bislang wurden etwas mehr als 15 Quadratkilometer durchsucht. Persönliche Sachen der Passagiere wurden bereits mit Hubschrauber nach Kairo gebracht, damit sie dann nach St. Petersburg ausgeflogen werden“, sagte Alexander Agafonow, Chef des Departments Brandschutz und Bergung beim russischen Zivilschutz, in der Sitzung.

    Nach dem Abflug des Hubschraubers fanden die Mannschaften den Angaben zufolge noch sieben Pässe, darunter eines Bürgers Weißrusslands.

    Eine Airbus A-321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet) war am Samstagmorgen aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Sharm el Sheikh nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 212 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte.

     

    Tags:
    Leichen, Identifizierung, Zivilschutz, Sinai-Halbinsel, Ägypten, Russland
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