08:19 20 Januar 2020
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    Russland hat mindestens 100.000 Tonnen Weizen nach Syrien geschickt. Es handelt sich dabei um humanitäre Hilfe für die Bevölkerung des Landes, sagte der russische Agrarminister Alexander Tkatschjow gegenüber RIA Novosti.

    Wie der Minister erläuterte, wurde das Getreide in vier Etappen verladen – jeweils ein Schiff im Mai, Juni, August und September.

    Zuvor hatte die Agentur Reuters unter Bezug auf einen syrischen Insider mitgeteilt, dass das Getreide bereits im Land angekommen sei.

    Situation in Syrien
    © Sputnik / Mikhail Voskresensky
    Expertenangaben zufolge mangelt es zurzeit rund 9,8 Millionen Menschen in Syrien an Nahrungsmitteln, wobei 6,8 Millionen von ihnen dringend Hilfe aus dem Ausland brauchen.

    In Syrien dauert seit 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der nach UN-Angaben bisher mehr als 250.000 Menschenleben gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen nicht nur vom Westen unterstützte bewaffnete Regimegegner, sondern auch diverse Terrorgruppen wie die Al-Nusra-Front oder der Islamische Staat gegenüber. Der IS konnte im Sommer 2014 weite Teile Syriens und des benachbarten Irak erobern; er rief dort ein „islamisches Kalifat“ aus.

    Seit dem 30. September fliegt die russische Luftwaffe auf Bitte der syrischen Regierung Angriffe gegen den IS. Russische Jets haben laut Angaben aus Moskau bereits mehrere Hundert Ziele zerbombt und Hunderte Dschihadisten getötet. Das Ziel ist, die syrische Regierungsarmee im Kampf gegen die berüchtigte Terrormiliz zu unterstützen.

    Mit russischer Luftunterstützung haben die Truppen von Syriens Präsident Baschar al-Assad eine große Offensive begonnen. Sie konnten bereits weite Gebiete von den IS-Dschihadisten befreien.

     

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Humanitäre Hilfsgüter, Terrorgruppierung Jabhat an-Nusra, Baschar al-Assad, Alexander Tkatschjow, Syrien, Russland