21:07 29 März 2020
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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Mit einer Karikatur hat „Korea Times“ die Katastrophe des russischen Passagierflugzeugs A321 in Ägypten verspottet. Die russische Botschaft in Seoul kritisiert die Veröffentlichung der südkoreanischen Zeitung als beleidigend.

    Beim Absturz des Airbus A321 in Ägypten waren am vergangenen Samstag 217 Passagiere, größtenteils Urlauber, und sieben Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen. „Korea Times“ reagierte auf die Katastrophe mit einer Karikatur: Ein Sensenmann steht vor dem Wrack der Kogalymavia-Maschine. Auf dem Mantel die Aufschrift „Schicksal“. Darüber schwebt ein wie ein Selbstmordattentäter gekleideter Greif. Er schreit: "Ich habe das getan".

    Bereits vor fünf Jahren hatte diese auf englischsprachiges Publikum ausgerichtete Zeitung den blutigen Doppelanschlag in der Moskauer Metro karikiert.

    Der russische Botschafter in Seoul, Alexander Timonin, nannte die jüngste Karikatur eine Beleidigung. „Die Botschaft hält die Karikatur von „Korea Times“, die die Katastrophe des russischen Flugzeuges mit 224 Todesopfern betrifft, beleidigend für unser Land und will die Redaktion darauf aufmerksam machen“, sagte der Botschafter zur Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Der Samstag in Ägypten verunglückte Passagierflugzeug war vom Badeort Scharm el-Scheich nach Sankt Petersburg unterwegs gewesen. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut. Die betroffene Fluglinie Kogalymavia mutmaßte, dass der Jet noch in der Luft durch „äußere Einflüsse“, möglicherweise durch eine Explosion oder einen Anschlag, zum Auseinanderbrechen gebracht worden sei. Ein ägyptischer Forensiker bestätigte, dass Verletzungen der Passagiere auf eine Explosion an Bord noch vor dem Aufprall auf der Erde schließen ließen.

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