02:22 02 Dezember 2020
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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Die Ermittler, die die Flugschreiber der über der Sinai-Halbinsel abgestürzten russischen Passagiermaschine auswerten, haben keine Hinweise auf eine Explosion an Bord entdeckt. Das teilte Ägyptens Luftfahrtminister Mohamed Hossam Kamal am Donnerstag mit.

    Die Mutmaßungen über eine Explosion an Bord des russischen Airbus A321 hätten keinen Grund, sagte der Minister.

    Bei dem Unglück waren am Samstag alle 224 Insassen ums Leben gekommen. Das Passagierflugzeug war vom Badeort Scharm el-Scheich nach Sankt Petersburg unterwegs gewesen. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut.

    Die betroffene Fluglinie Kogalymavia mutmaßte bereits am Montag, dass der Jet noch in der Luft durch „äußere Einflüsse“, möglicherweise durch eine Explosion oder einen Anschlag, zum Auseinanderbrechen gebracht worden sei. Ein ägyptischer Forensiker bestätigte am Dienstag, dass Verletzungen der Passagiere auf eine Explosion an Bord noch vor dem Aufprall auf der Erde schließen ließen.

    Am Mittwoch hieß es aus der ägyptischen Untersuchungskommission, dass eine Explosion im Triebwerk den Absturz verursacht haben könnte.

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    Tags:
    A-321, Sinai-Halbinsel, Ägypten