09:11 22 Februar 2020
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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Die Auswertung der Flugschreiber-Daten von der über dem Sinai abgestürzten Passagiermaschine hat laut der Tageszeitung „Kommersant“ keine Fortschritte bei der Ermittlung von Ursachen des Unglücks gebracht.

    Wie die Zeitung aus den Ermittlern nahe stehenden Quellen erfuhr, waren „alle Flugzeugsysteme während des gesamten Fluges, der etwas mehr als 20 Minuten gedauert hat, intakt“. „Danach geschah etwas, wonach es zu einem abrupten Stopp des Fixierens aller Parameter der Flugzeugsysteme kam“, hieß es. 

    Nach Ansicht von Experten konnte es infolge eines explosionsartigen Drucksturzes in der Kabine geschehen, bei dem sich das Heckteil der Maschine, in dem sich der Flugschreiber befand, vom restlichen Rumpf abtrennte. 

    Ein Airbus A321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia, die unter dem Namen Metrojet fliegt, war am vergangenen Samstagmorgen aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Sharm el Sheikh nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte. Das war das schlimmste Flugzeugunglück in der Geschichte der sowjetischen und der russischen Luftfahrt.

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    Tags:
    Airbus, Flugschreiber, Metrojet, Kogalymavia, Sinai-Halbinsel, Ägypten