04:49 19 Januar 2018
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    Wrackteil des verunglückten Flugzeugs Airbus A321

    Kreml zu A321-Absturz-Ermittlungen: Keine der Versionen darf vorherrschen

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Keine der Versionen des Absturzes des russischen Flugzeuges A321 in Ägypten darf vorherrschen, und es gibt keine eindeutigen Indizien für einen Terroranschlag, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Freitag sagte.

    Er beantwortete damit die Frage, ob die von Präsident Wladimir Putin angeordnete Aussetzung des Flugverkehrs nach Ägypten bedeute, dass die Anschlag-Version die wichtigste sei.

    Ein russischer Airbus А321 war am 31. Oktober über Sinai abgestürzt. Alle 224 Insassen sind ums Leben gekommen. Das Passagierflugzeug war vom Badeort Scharm al-Scheich nach Sankt Petersburg unterwegs gewesen. Die Wrackteile wurden auf einer Fläche von mehr als 20 Quadratkilometern verstreut aufgefunden. Die Ursache ist unklar. Unter anderem wird eine Explosion vermutet.

    Ein Mitglied der technischen Untersuchungskommission hat davor gewarnt, verfrühte Schlussfolgerungen hinsichtlich der Ursachen der Katastrophe zu ziehen. Die von Medien immer wieder verbreiteten Spekulationen über die Unglücksursachen würden die Arbeit der offiziell eingesetzten technischen Kommission wesentlich erschweren, hieß es.

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    A-321, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Sharm el-Sheikh, Ägypten