01:13 20 August 2018
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    Unglücksort der russischen A321-Maschine auf Sinai

    A321-Absturz: Westliche Politiker neigen zu Anschlag-Version

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Die bei den Ermittlungen zum Absturz der russischen Verkehrsmaschine A321 über Sinai eingesetzten Experten prüfen alle möglichen Ursachen der Tragödie, aber manche ranghohe Amtspersonen sind bereits zu ihren eigenen Schlüssen gekommen, wie der Fernsehsender RT auf seiner Webseite schreibt.

    Nach Einschätzung von US-Präsident Barack Obama könnte in der Verkehrsmaschine eine Bombe explodiert gewesen sein.

    Dem Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, zufolge, hatten Terroristen bei der Katastrophe möglicherweise ihre Hand im Spiel. Earnest merkte zugleich an, dass die USA noch keine endgültige Schlussfolgerung hinsichtlich der Unglücksursachen gezogen haben.

    Der Vorsitzende des Ausschusses für Innere Sicherheit des Repräsentantenhauses des US-Kongresses, Michael McCaul, sagte unter Berufung auf FBI, das nationale Anti-Terror-Zentrum und das Ministerium für Innere Sicherheit: „Die Tragödie wurde möglicherweise durch die Explosion einer Bombe verursacht, die Extremisten des Islamischen Staates gelegt hatten.“ Der Abgeordnete räumte zugleich ein, dass ein technischer Fehler nicht auszuschließen sei.

    Nach Ansicht des britischen Premierministers David Cameron war im Flugzeug höchstwahrscheinlich eine Bombe deponiert gewesen. „Selbstverständlich können weder unsere Experten noch ich mit Sicherheit behaupten, dass das russische Flugzeug wegen einer Bombe abgestürtzt ist, die Terroristen zur Explosion gebracht hatten“, so Cameron.

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    A321-Absturz über Sinai (104)

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    Tags:
    Sicherheit, Explosion, A-321, FBI, Josh Earnest, David Cameron, Barack Obama, USA
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