21:18 13 Dezember 2018
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    Unglücksort der russischen A321-Maschine auf Sinai

    Ägyptische Ermittler haben noch keine Version von Absturz russischer A321

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Ägyptische Ermittler haben noch keine Version für die Absturzursache einer russischen Passagiermaschine A321 über der Sinai-Halbinsel. Das teilte Ägyptens Außenminister Sameh Schukri am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP mit.

    Kairo schließe keine Version aus, räume aber keiner davon Priorität ein, sagte der Minister. Indes gehen mehrere westliche Experten davon aus, dass die Maschine durch eine Explosion an Bord zum Absturz gebracht wurde. Die russische Seite behauptet, es gebe bislang keine stichhaltigen Beweise für einen Bombenanschlag.

    Ein Airbus A321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet) war am 31. Oktober aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Sharm el Sheikh nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte. Das war das schlimmste Flugzeugunglück in der Geschichte der sowjetischen und der russischen Luftfahrt.

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    Flugzeugabsturz, Sameh Schukri, Sharm el-Sheikh, Ägypten