06:01 21 Januar 2018
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    Ermittler am Absturzort von A321 auf Sinai

    Ägyptischer Kommissionschef: Nicht alle Wrackteile russischer A321 entdeckt

    © Sputnik/ Mohamed Abd El Ghany
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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    An der Absturzstelle der russischen Passagiermaschine A321 auf Sinai sind nicht alle Wrackteile entdeckt worden. Das teilte der Chef der Kommission zur Klärung der Absturzursachen, Ayman al-Mukadam, am Samstag auf einer Pressekonferenz in Kairo mit.

    Die Trümmerteile seien in einem Umkreis von etwa zwölf Kilometer niedergegangen. „Einige davon konnten nicht gefunden werden“, sagte der Experte. Die große Absturzfläche und der Charakter der Trümmer legten den Schluss nahe, dass die Maschine noch in der Luft zerstört worden sei.

    Ein Airbus A321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet) war am 31. Oktober aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Sharm el Sheikh nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte. Das war das schlimmste Flugzeugunglück in der Geschichte der sowjetischen und der russischen Luftfahrt.

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    A321-Absturz über Sinai (104)

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    A-321, Kairo, Sinai-Halbinsel, Ägypten