02:02 31 März 2020
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    Der Datenrecorder des abgestürzten Airbus A321 enthält keinerlei Informationen zu technischen Ausfällen in der Maschine, berichtete das Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitee (MAK) in der Nacht zum Sonntag.

    Das Gerät hatte beim Aufsteigen in einer Höhe von 9.400 Meter aufgehört, die Flugparameter aufzuzeichnen. Bis dahin soll der Flug plangemäß verlaufen sein.

    Die Behörde teilte auch mit, dass an der Absturzstelle weiterhin Trümmerteile des Flugzeuges gesammelt und untersucht würden. Die Wrackteile seien auf einer 13 Kilometer langen Fläche verstreut.

    Wie der Chef der ägyptischen Untersuchungskommission, Ayman al-Mukaddam, zuvor mitgeteilt hatte, habe der Flugschreiber kurz vor der Katastrophe ungewöhnliche Geräusche aus dem Cockpit registriert, deren Herkunft noch ungeklärt sei.

    Der Airbus A321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (Metrojet) war am 31. Oktober aus bislang noch ungeklärter Ursache im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Scharm el Scheich nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und 7 Besatzungsmitglieder. Niemand überlebte. Das gilt als das schlimmste Flugzeugunglück in der Geschichte der sowjetischen und der russischen Luftfahrt.

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