16:42 26 April 2019
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    Migranten an dem Grenzübergang Braunau/Simbach

    Kriminalitätsanstieg in Deutschland: Jeder zehnte Flüchtling wird straffällig

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    Migrationsproblem in Europa (1281)
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    Laut dem Bund Deutscher Kriminalbeamter kommen die meisten straffälligen Migranten aus dem Balkan, dem Kaukasus, Nord-, West- und Zentralafrika, wo sie häufig bereits auffällig geworden waren. Dabei handelt es sich nicht um Kriegsflüchtlinge. Wenn man von den Fallzahlen ausgeht, so kommt man auf rund zehn Prozent der Zuwanderer.

    „Rund zehn Prozent der Flüchtlinge werden straffällig. Das zeigen die Fallzahlen aus den Ländern“, sagte der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz in einem Interview gegenüber der „Welt“.

    Wie der Gewerkschafter erklärt hat, sei die Perspektivlosigkeit solcher Migranten einer der Hauptrisikofaktoren für die Straffälligkeit.

    „Es kommt eine Menge junger Männer aus Perspektivlosigkeit hierher und bleiben perspektivlos“, fügte er hinzu.

    Wie die zahlreichen Festnahmen wegen Eigentumsdelikten im Umfeld einer Unterkunft in Braunschweig gezeigt hätten, gehe es in diesen Vorfällen um reine Wirtschaftschflüchtlinge.

    „Es sind keine Syrer, keine Afghanen, keine Iraker. Sondern junge Männer aus dem Balkan, dem Kaukasus, Nord-, West- und Zentralafrika. Es sind in der Regel Personen, die schon in ihren Heimatländern als Straftäter aufgefallen sind.“

    In einigen Fällen könne man laut André Schulz sogar von organisierter Kriminalität sprechen. So verursachen Einbrecher-Banden aus Georgien jährlich einen volkswirtschaftlichen Schaden von über 100 Millionen Euro.

    „Es werden junge Männer in Georgien rekrutiert, um hier gezielt Einbrüche und Ladendiebstähle zu begehen. Dann kommen sie her, lassen sich registrieren und stellen einen Asylantrag in der Gewissheit, dass sie so erst mal ein Jahr ganz legal hier leben können. Sie bekommen ein Taschengeld, eine Unterkunft, aber darum geht es ihnen nicht. Sie sind hier, um Straftaten zu begehen. Wir sprechen von mehr als 1000 Personen, bei denen wir das klar feststellen konnten“, so Schulz.

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    Tags:
    Kriminalität, Migranten, Bund Deutscher Kriminalbeamter, André Schulz, Georgien, Deutschland