20:42 15 Dezember 2017
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    Russland erwägt Flugverbot in potentielle Risiko-Länder - Zeitung

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Ein mögliches Verbot von Flugreisen russischer Bürger nach Ägypten und in andere potentiell gefährliche Länder ist am Montag in einer Beratung unter Leitung von Premier Dmitri Medwedew erörtert worden, schreibt die „Kommersant“ unter Berufung auf inoffizielle Informationen aus den russischen Staatsstrukturen.

    Russland hatte am Freitag, 20:00 Uhr Moskauer Zeit, den Flugverkehr nach Ägypten auf bislang unbestimmte Zeit ausgesetzt, solange die Ursache für die Katastrophe des Airbus A321 mit 224 Opfern über dem Sinai nicht geklärt ist. Im Auftrag des russischen Präsidenten Wladimir Putin soll die Rückführung der noch in Ägypten verbleibenden russischen Touristen sichergestellt werden. Putin erließ am Sonntag, dem 8. November, ein zeitweiliges Verbot von Passagierflügen nach Ägypten.

    Der Gesprächspartner der Zeitung nehme an, dass das Verbot der Flüge  nach Ägypten jahrelang dauern kann. Außerdem könnten ähnliche Verbote könnten auch in Bezug auf andere Länder verhängt werden, hieß es.

    Wie der russische Vize-Premier Arkadi Dworkowitsch am Montag nach einer Sitzung des Operativstabes zur Aussetzung des Flugverkehrs nach Ägypten sagte, hätten die russischen Geheimdienste noch keine Empfehlungen zur Einschränkung von Flügen in andere Länder außer Ägypten abgegeben.

    Der Airbus A-321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (MetroJet) war am 31. Oktober im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Niemand von ihnen überlebte.

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    A321-Absturz über Sinai (104)

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    Tags:
    A-321, Kogalymavia, Arkadi Dworkowitsch, Sinai-Halbinsel, Ägypten
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