04:23 18 Dezember 2017
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    Wrackteil des verunglückten Flugzeugs Airbus A321

    Abgestürzter A321 war technisch intakt – Airbus-Sprecher

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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Das in Ägypten abgestürzte Verkehrsflugzeug A321 der Fluggesellschaft Kogalymavia war technisch intakt und hätte keine Katastrophe verursachen können, sagte Stephan Schaffrath, Vize-Präsident des PR-Bereichs des Flugzeugbauers Airbus, am Dienstag bei der internationalen Luftfahrtmesse Dubai Airshow-2015.

    „Wir wissen jetzt, dass die Maschine technisch intakt war und die Katastrophe nicht vom Flugzeug selbst verursacht wurde. Aber es muss selbstverständlich abgewartet werden, bis die Endergebnisse der Untersuchung bekannt sind“, so Schaffrath.

    Der Sprecher fügte hinzu, dass dem Unternehmen Airbus noch keine Informationen darüber bekannt seien, wo die  abgestürzte Maschine zusammengesetzt werden solle. Eine diesbezügliche Entscheidung könnten die ägyptischen oder die russischen Behörden treffen, so Schaffrath.

    „Wir sind offen für eine Zusammenarbeit und haben Experten in Toulouse und Hamburg. Aber wir können die Entscheidung darüber nicht treffen“, so der Airbus-Sprecher.

    Der Airbus A-321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (MetroJet) war am 31. Oktober im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg fliegenden Maschine befanden sich 217 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Keiner der Insassen überlebte.

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    Tags:
    A-321, Dubai Airshow 2015, Kogalymavia, Stephan Schaffrath, Sinai-Halbinsel
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