09:35 12 Dezember 2018
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    Unglücksort der russischen A321-Maschine auf Sinai

    Kairo: US-Experten nehmen nur an technischer Ermittlung zum A321-Absturz teil

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    Ägypten hat der Teilnahme von US-Experten nur an der Arbeit der technischen Kommission für die Ermittlung zu der Katastrophe des russischen Flugzeuges A321 zugestimmt, wie der ägyptische Minister für Zivilluftfahrt, Mohamed Hossam Kamal, in einem Interview für die ägyptische Zeitung „Al-Ahram“ sagte.

    Der Airbus A-321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (MetroJet) war am 31. Oktober im Norden der Sinai-Halbinsel abgestürzt. An Bord der Maschine, die auf dem Weg von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg war, befanden sich 217 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Keiner der Insassen überlebte.

    “Das Herstellerland des Flugzeugtriebwerkes kann an der Ermittlung entsprechend den internationalen Regeln für die Ermittlung zu solchen Vorfällen teilnehmen. Wenn man berücksichtigt, dass das Flugzeugtriebwerk von einer amerikanischen Firma produziert wurde, können die Amerikaner an der Ermittlung über die Nationale Verwaltung für Verkehrssicherheit (NTSB) teilnehmen, wenn sie das fordern. Das betrifft nur die technische Seite der Ermittlung. Aber wenn um die Teilnahme einer Delegation vom FBI ersucht wird, werden wir mit solcher Bitte nicht einverstanden sein, weil es kein Recht dazu hat“, wie Kamal weiter sagte.

    Dabei betonte der Minister, dass Ägypten keinen solchen Antrag von Seiten des FBI der USA erhalten habe.

    Zuvor hatten FBI-Vertreter bestätigt, dass sie den Ermittlern Russlands und Ägyptens Unterstützung angeboten haben, was aber bis jetzt nicht angenommen worden sei.

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    A-321, FBI, Kairo, Ägypten, Sinai-Halbinsel, Sharm el-Sheikh, USA