20:43 17 Februar 2018
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    Nach den Anschlägen von Paris trauern die Menschen weltweit, Brandenburger Tor – Berlin, Deutschland

    #Notinmyname: Muslime distanzieren sich mit Flashmob von Pariser Anschlägen

    © AFP 2018/ Isabelle Wirth
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    Terroranschläge in Paris am 13. November 2015 (141)
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    Nach der Anschlagsserie in Paris demonstrieren Muslime aus aller Welt in Sozialnetzwerken unter dem Hashtag „‎Notinmyname“ gegen den Terrorismus. Sie veröffentlichen ihre Fotos im Zuge eines populären Flashmobs unter dem Motto „Nicht in meinem Namen“.

    Der Blogger Denis Rasumowski teilt in seinem Facebook-Account mit: „Man darf die Ausbreitung von Islamophobie und Xenophobie nicht zulassen. An dem Terrorismus sind weder Nationen, noch Religionen schuld. Nur konkrete Personen sind an Profit interessiert, gerade sie wollen die Schuld von sich selbst abwenden und auf einfache Menschen mit anderer Hautfarbe, anderem Äußeren oder anderem Glauben richten.“

    Erstmals war der Flashmob  „‎Notinmyname“ im Jahr 2014 von britischen Studenten gestartet worden.

    Am 13. September 2014 hatte die in Russland verbotene Terrormiliz Islamischer Staat ein Video von der Hinrichtung des humanitären Helfers David Haines veröffentlicht.   

    Am 21. September 2014 hatte die Wohltätigkeitsorganisation Active Change Foundation ihre Empörung geäußert und die Muslime in Großbritannien aufgerufen, den Hashtag „‎Notinmyname“ zu retwittern. Außerdem schuf das Projekt seine eigene Webseite unter www.isisnotinmyname.com.

     

    Der Hashtag wurde nach dem Mord an Journalisten des Satiremagazins "Charlie Hebdo" erneut populär.  

    Nach den Terroranschlägen in der Nacht auf Samstag in Paris tauchte der Hashtag wieder in den Sozialnetzwerken Twitter, Instagram sowie Facebook auf.

     

    Themen:
    Terroranschläge in Paris am 13. November 2015 (141)

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    Tags:
    Terrormiliz Daesh, Terroranschlag, Notinmyname, Denis Rasumowski, Paris
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