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    A321-Absturz über Sinai (104)
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    Ägyptens Innenministerium hat die Festnahme von Mitarbeitern des Flughafens in Scharm el-Scheich dementiert, wie das ägyptische Nachrichtenportal „Youm7“ unter Berufung auf den Pressedienst der Behörde mitteilt.

    Der Kreml habe vorerst keine Angaben über eine eventuelle Verhaftung von zwei Flughafenmitarbeitern, sagte Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten. 

    Zuvor hatte die Agentur Reuters unter Bezug auf eine Quelle aus den ägyptischen Sicherheitskreisen von der Festnahme von zwei Mitarbeitern des Flughafens von Scharm el-Scheich berichtet. Die beiden stünden unter Verdacht, beim Platzieren einer Bombe an Bord des russischen Flugzeuges A321, die über Sinai verunglückte, beteiligt gewesen zu sein. 

    Vorher hatten russische Geheimdienste eine Belohnung in Höhe von 50 Millionen US-Dollar für Informationen über die Beteiligten am Anschlag auf die russische Passagiermaschine ausgesetzt.

    Der Airbus A321 der russischen Fluggesellschaft Kogalymavia (MetroJet), der von Scharm el-Scheich nach St. Petersburg unterwegs war, war am 31. Oktober kurz nach dem Start über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Keiner der 224 Insassen überlebte.

    Wie der Direktor des russischen Geheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, am Dienstag sagte, geht man nun von einem Terroranschlag aus, da bei der Untersuchung von persönlichen Dingen der Insassen und Bruchteilen des Airbus A321 Spuren von Sprengstoff ausländischer Produktion entdeckt wurden.  

     

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    Tags:
    Flugzeugabsturz, Youm7, Kogalymavia, Reuters, Alexander Bortnikow, Dmitri Peskow, Ägypten, Russland