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12:46 17 Oktober 2019
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    Migranten in Belgien

    Brüssel: Russische Reporter in Migrantenviertel verprügelt

    © AP Photo / Virginia Mayo
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    Teenager haben in Brüssel eine Drehgruppe des russischen Fernsehsenders NTW überfallen und beraubt, wie die Webseite des Senders mitteilt.

    Der Vorfall ereignete sich im Norden der Stadt in einem sogenannten Migrantenviertel, als der Reporter der Sendung „Zentralnoje Telewidenije“, Konstatin Panjuschkin, und ein Kameramann, nach Verwandten und Freunden der Selbstmordattentäter suchten, welche sich am Stadion Stade de France in die Luft gesprengt hatten.     

    Nach den Worten von Panjuschkin habe dieser eine Teenager-Gruppe angesprochen. 

    In nur wenigen Minuten nach Beginn des Interviews habe einer der Minderjährigen den Kameramann angegriffen und versucht, ihm die Kamera zu entreißen.   

     „Er hat uns mit Händen und Füßen geschlagen. Und dann hat uns schon die ganze Menge angegriffen und zu Boden gestürzt und dort so lange verprügelt, bis der Rucksack mit Unterlagen, Geld und Notebook weggenommen wurden“, sagte Panjuschkin. 

    Einige Angreifer seien bereits festgenommen worden.       

    Am Samstag waren bei einem Anti-Terror-Einsatz im Brüsseler Stadtteil Molenbeek drei mutmaßliche Attentäter der Anschläge von Paris inhaftiert worden.

    Die französische Hauptstadt war am Freitagabend von einer Anschlagsserie erschüttert worden. Bei Explosionen am Stadion Stade de France, einer Massengeiselnahme in der Konzerthalle Bataclan und Schüssen auf verschiedene Cafés sind laut jüngsten Angaben mindestens 132 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 300 weitere wurden verletzt, fast 100 davon schwer. 

    Die Terrormiliz Islamischer Staat hatte sich zu den Anschlägen bekannt. Die  Aktivitäten der Terrororganisation sind in Russland verboten. 

     

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    Tags:
    Journalisten, NTV, Konstatin Panjuschkin, Belgien, Frankreich, Russland